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Linde H80

Linde H 80 Stapler:

 So ist der Linde Stapler im Internet zu finden. Eine genaue Bauanleitung gibt es natürlich nicht. 

Linde H80    

Also mussten neben stundenlangem Studium im Internet sowie den unterschiedlichen Datenblätter auch Modelle vom zum bauenden Modell besorgt werden, damit das eine oder andere Maß abgenommen und umgerechnet werden konnte:

Durch stundenlanges zeichnen im CAD-Programm wurde der Stapler in einzelne Baugruppen aufgeteilt. So entstanden nach und nach zig Dateien und schlussendlich ein ausgedruckter Bauplan im Maßstab 1:8.

Der Stapler wurde bereits 2016 für einen Modellbaukollegen konstruiert und gebaut:

 

und wurde als unlackiertes Modell auf der Intermodellbau 2017 in Dortmund präsentiert: 

 

 

Jedoch ist man mit seinem gebauten Werk nie zufrieden, sprich es wurde dieser "Prototyp" modifiziert, einige Kleinigkeiten im Detail geändert und es entstand ein weiterer H80. Mit dem Bau wurde im Juli 2017 begonnen. Zuerst wurden die einzelnen Alu-Stücke besorgt, die für die Konstruktion erforderlich waren. Die Bodenplatte wurde auf der CNC gefräst, das Hinterteil abgesägt und mit einer Welle wieder an der ursprünglichen Bodenplatte befestigt. Das dient später für die Aufnahme der Lenkung, die pendelnd ausgelegt ist. Danach ging es an die Beschaffung der einzelnen Teile: Reifen, Motoren für den Fahrantrieb, zum Heben sowie Senken des Hubarmes, Micro-Getriebemotor für die Gabelverstellung sowie Getriebemotor für die Mastneigung. Des weiteren wurde ein Differential aus dem 1:8er Modellbaubereich organisiert, der Stapler muss ja relativ wendig sein, also ist ein Differentialantrieb unabdingbar. Die einzelnen Komponenten (Motoren, Reifen, Diff, Fahrregler, Servo) wurden im Internet bei unterschiedlichen Quellen besorgt. Dazu kommen dann noch Komponenten wie Miniaturkette, Kardangelenke, Messingwellen, Zahnräder, Kegelzahnräder. Rechnet man dann noch den  Materialpreis für das verbaute Aluminium dazu, kommt man schlussendlich auf einen reinen Materialpreis auf ca. 1200 Euro. Und dann hat man natürlich noch kein einziges Blech geschnitten, Aluminium gefräst, Komponenten verbaut, Elektronik eingebaut und verlötet. Alles in allem kommt man auf einen Gesamtpreis von ca. 1800 Euro.

Dafür hat man natürlich ein Modell, was seines Gleichen sucht. Die Maße des Staplers belaufen sich auf L/B/H: 450 x 290 x 420 mm. Dazu kommt dann noch die Gabellänge von 220 mm. Die Hubhöhe des Staplers beträgt 440 mm, der Stapler kann bis zu 4,5 KG heben und hat ein Gesamtgewicht von ca. 13 KG. Betrieben wird der Stapler mit einem 3S LiPo-Akku.

Die verbauten elektrischen Komponenten sind alle für den Betrieb mit 12 V ausgelegt.

Der Hubarm wird mittels eines Getriebemotor (RB 35) über eine kardangelenkte Antriebswelle angetrieben. Die Antriebswelle läuft über ein Winkelzahnrad auf die vordere Antriebseinheit, die wiederum über einen Kettenantrieb M10 Gewindestangen antreibt, die das Heben und Senken des Hubarmes bewirken.

  

In der vorderen Platte, wo die Gabeln angebracht sind, werkelt ein kleiner 12 V Micro-Getriebemotor, der die Gabel soweit zusammen fahren kann, damit eine Palette längs aufgenommen werden kann. Das Neigen nach vorne bzw. nach hinten wird ebenfalls über einen 12 V Getriebemotor realisiert, der im Dach eingebaut ist. Dieser wiederum treibt eine M6 Messingwelle an, die den Mast um ca. 20mm nach vorne bzw. 20mm nach hinten bewegt.

  

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